NPM # 002 – Hamburg (Baakenwerder) – Baakenhafen / HafenCity Marathon am 07.05.2011 – Ausschreibung

Hiermit schreibe ich den Baakenhafen / HafenCity Marathon am Samstag, dem 07.05.2011, aus.

Start/Ziel: Hamburg (HafenCity), Hafeninsel Baakenwerder, Versmannstraße, am Treffpunkt "W23"

Termin: Samstag, 07.05.2011, 10.00 Uhr

Strecke: Pendelstrecke, vom Start aus sowohl nach Osten als auch nach Westen: Nach Osten 799 Meter auf den Fahrrad-/Gehweg entlang der Versmannstraße in den Freihafen hinein, dann am Ende der Leitplanke während der einzigen Rechtskurve (vor dem Zugang zum Hafenbetriebshof) Wendepunkt; zurück zum Startpunkt (1,598 km). Dann nach Westen in die öffentlich zugängliche Baustraße und dieser folgend bis zum Ende des Baakenhafens; kurz vor Erreichen des Magdeburger Hafens (nach 838 Metern ab Passieren von Start/Ziel) Wendepunkt um den dort liegenden großen Findling und zurück zum Start/Ziel.

Da der Baakenhafen seit 1998 nicht mehr als Hafenbecken genutzt wird, sondern entwidmet ist, ist dieser Lauf einerseits ein "Lost Places Marathon", während er zugleich auch wegen der entstehenden HafenCity ein "New Places Marathon" ist. Da er auf der Hafeninsel Baakenwerder liegt, ist er ferner auch ein "Insel-Marathon".

Rundenlänge: 3,275 km, damit ergeben 13 Runden also 42,575 km, mithin einen leicht überlangen Marathon

Anfahrt: über die Elbbrücken oder durch die HafenCity.

Veranstalter: Fun & Erlebnis Marathons, Christian Hottas, 22393 Hamburg

Startgeld: EUR 10,00 pro Marathon, zahlbar VORAB binnen 1 Woche per Überweisung auf Konto 0107327889 bei der Apotheker- und Ärztebank Hamburg, BLZ 300 606 01!

ERST NACH EINGANG DES STARTGELDES WIRD DIE ANMELDUNG VERBINDLICH UND DER STARTPLATZ SICHER!!!

Teilnehmerlimit: maximal 30 Teilnehmer/innen

Meldeschluss: Montag, der 02.05.2011, 12.00 Uhr oder bei Erreichen des Teilnehmerlimits; Nachmeldungen sind (soweit das Teilnehmerlimit nicht erreicht ist) bis zum 04.05.2011, 24.00 Uhr, ohne Aufpreis möglich, allerdings besteht kein Anspruch auf Medaille mehr; Nachmeldungen am 05. und 06.05.2011 oder vor Ort am 07.05.2011 kosten 15,00 Euro!

Verpflegung: Wasser, Zitronen- oder Apfeltee, Cola, Kuchen, Weingummi, Rosinen, Salzstangen etc. (Änderungen vorbehalten)

Auszeichnungen: Urkunden und Ergebnislisten werden als pdf-Files über die o. a. Anmeldeplattform bereitgestellt; dazu gibt es bei fristgerechter Voranmeldung bis zum Mittag des 02.05.2011 Medaillen!

Zeitlimit: 5.30 Stunden plus Toleranz (nach Absprache mit dem Veranstalter)

Haftung: Der Veranstalter übernimmt für Unfälle und Verletzungen aller Art sowie Diebstahl oder sonstige Schäden keine Haftung.

Der Veranstalter weist ausdrücklich darauf hin, dass der westliche Streckenteil durch die HafenCity-Baustraße zwar „öffentlich zugänglich“, aber nicht „öffentlich gewidmet“ sind. Die Benutzung dieser Wege erfolgt ausdrücklich auf eigene Gefahr!!“

Wer Zeit, Lust und Energie hat, kann sich nach dem Marathon sogleich ins Getümmel des Hafengeburtstags stürzen...

Umkleidemöglichkeiten, Toiletten sowie Duschen sind leider nicht verfügbar!

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„New Places Marathons“ – eine neue Veranstaltungsreihe von „Fun & Erlebnis Marathons“

Die „New Places Marathons“ sind eine neue Veranstaltungsreihe von „Fun & Erlebnis Marathons“. Sie sollen – naheliegender Weise – die seit Frühjahr 2010 existierenden, sehr erfolgreichen „Lost Places Marathons“ thematisch ergänzen.

Eigentlich ist diese Idee der „New Places Marathons“ gar nicht so neu. Schon „immer“ haben örtliche Veranstalter die Gunst der Stunde genutzt, um auf einer neu erstellten Strecke zwischen Fertigstellung und Inbetriebnahme einen Lauf zu veranstalten. Allerdings waren dies wohl in den seltensten Fällen Marathonläufe.

Tatsächlich habe ich meinen ersten „New Places Marathon“ bereits am 11.01.2004 – damals noch als dessen 1. Vorsitzender für den „100 Marathon Club Deutschland“ – veranstaltet, nämlich den einmaligen Wesertunnel Marathon bei Dedesdorf. Zwei Tage vor den Autofahrern waren 98 Marathonläufer/innen die aller ersten Tunnelbenutzer!

Ähnliche Events soll es in Zukunft gelegentlich für meine neue, im April 2004 kreierte, nicht-kommerzielle Veranstaltungsorganisation „Fun & Erlebnis Marathons“ geben…

Christian Hottas

A26 – 3. Bauabschnitt von Buxtehude bis Neu-Wulstorf – Nieders. Landesbehörde für Straßenbau

URL:

http://www.strassenbau.niedersachsen.de/live/live.php?navigation_id=21170&article_id=78248&_psmand=135

3. Bauabschnitt von östlich Buxtehude bis zur Anschlussstelle Neu Wulmstorf  


Planung und Bau der Autobahn 26 von Drochtersen bis zur Autobahn 7

Übersichtskarte (Ausschnitt). 
 
Für den 4,1 km langen Abschnitt von östlich Buxtehude bis zur Anschlussstelle Neu Wulmstorf  wurde der Vorentwurf erstellt. Dieser berücksichtigt die Verlegung der Trasse im 2. Bauabschnitt um bis zu 300 m nach Norden.

Der Vorentwurf wurde vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung am 22. Juli 2008 genehmigt. Das Planfeststellungsverfahren wurde am 25. März 2009 eingeleitet. Die Erörterungstermine fanden am 14. und 15. April 2010 in Neu Wulmstorf statt.

Die Bundesstraßen 73 und 3 werden westlich von Neu Wulmstorf über die B 3n an die A 26 angebunden. Für diese rund 4 km lange Anbindung an die B 3 erging der Planfeststellungsbeschluss am 25. Oktober 2006. Hier wird seit 8. Juli 2009 gebaut. 
  
15.09.2010
 
Gisela Schütt 

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Geschäftsbereich Stade
Geschäftsbereichsleiterin
Harsefelder Straße 2
21680 Stade

A26 – 2. Bauabschnitt – Buxtehude droht Verkehrskollaps – Hamb. Abendblatt vom 23.02.2009

URL: http://www.abendblatt.de/region/stade/article155888/Buxtehude-droht-Verkehrskollaps.html

Hamburger Abendblatt vom 23.02.2009

A 26: Bauabschnitte: Behörde bezweifelt zeitgleiche Fertigstellung

Buxtehude droht Verkehrskollaps

23.02.2009, 00:00 Uhr 23.02.2009, 00:00 Uhr Bianca Wilkens  

Schon jetzt stauen sich regelmäßig in der Innenstadt die Automassen. Badur befürchtet das Chaos.

Buxtehude. Eigentlich stand die Autobahn 26 immer ganz oben auf der Wunschliste der Buxtehuder. Quälende Verkehrsstaus auf der B 73 in Richtung Hamburg sind damit passe. Und Stade ist - das zeigt das fertige Teilstück zwischen Horneburg und Stade - in Windeseile zu erreichen. Doch nun muss Buxtehude mit Verkehrsproblemen im Zuge des Autobahnbaus rechnen. Nach derzeitigem Stand ist es nicht sicher, dass der zweite Bauabschnitt (Horneburg bis Buxtehude, Estequerung) zeitgleich mit dem dritten Bauabschnitt der A 26 (Buxtehude bis zur Hamburger Landesgrenze) eröffnet werden kann. Damit ist das Verkehrschaos in Buxtehude vorprogrammiert.

In diesem Fall müsste das innerstädtische Verkehrsnetz von Buxtehude nämlich an die Autobahnzufahrt angeschlossen werden und die heranrollenden Autos bewältigen. Doch: "Die Straßen in der Stadt sind jetzt schon überstrapaziert", sagte Bürgermeister Jürgen Badur. Zudem wären weder die Kreisstraße 40 (Rübker Straße) noch die Harburger Straße in der Lage, solche Automassen zu bewältigen. "Das Verkehrssystem ist nicht so aufgebaut als dass es als End- beziehungsweise Anfangspunkt einer Autobahn dienen könnte", erklärte Badur. Er ist der festen Auffassung, dass auf keinen Fall einen zeitlichen Verzug geben darf.

Gisela Schütt, Leiterin der Stader Außenstelle der niedersächsischen Landesbehörde für Straßebau und Verkehr, jedoch kann nicht zusichern, dass die zwei Autobahnstücke zum selben Zeitpunkt eröffnet werden. "Wir bemühen uns", sagte Schütt. "Aber es gibt zu viele Unwägbarkeiten. Unter anderem hänge der Baubeginn davon ab, wann der Bund die Zuschüsse zahle. "Wann das Geld kommt, liegt nicht in meiner Macht", sagte Schütt.

Badur hingegen verweist auf die Klage, die die Stadt Buxtehude schon vor etwa zwei Jahren angestrengt habe, um ein Verkehrschaos zu vermeiden. Darin geht es aber nicht nur um die zeitliche Verzögerung bei den Abschnittseröffnungen. Die Stadt versucht, mit ihrer Klage vor Gericht auch die geplante Brücke über die Este zu verhindern. Eine solche Brücke würde die Zufahrt zum Stadthafen versperren, sodass die Este nicht mehr als Schifffahrtsweg genutzt werden könne, argumentiert die Stadt. Auch das Landschaftsbild würde mit einer Brückenlösung zerstört.

Stattdessen favorisiert Buxtehude eine Troglösung - eine Art Mini-Tunnel. Die Straßenbauplaner behaupten aber, dass ein Trog teurer sei als eine Brücke. Doch hier gehen die Auffassungen auseinander. Gisela Schütt spricht von einer Differenz zwischen neun und zehn Millionen Euro. Ralf Dessel, Leiter der Fachgruppe Recht, hingegen sagt, eine Troglösung koste 20 Millionen Euro und eine Flachbrücke sei zwei Millionen Euro teurer. Das habe das Angebot eines niederländischen Unternehmens ergeben.

Die Klage ist inzwischen in der zweiten Instanz beim Oberverwaltungsgericht Lüneburg gelandet. Das Verfahren ruht dort aber schon seit einigen Monaten und wird wohl auch bis Ende des Jahres nicht wieder aufgenommen werden. Denn erst dann soll das ergänzende Planfeststellungsverfahren der Landesstraßenbehörde fertig sein, das vom Oberverwaltungsgericht angeordnet wurde. Aus Naturschutzgründen war die Trasse der A 26 im dritten Abschnitt bei Rübke um 300 Meter nach Norden verlegt worden, damit sie nicht durch das Vogelschutzgebiet "Moore bei Buxtehude" verläuft.

Wegen der verschobenen Trasse müssen auch die Autobahnanschlüsse am Rande des Schutzgebietes geändert werden. "Bevor das ergänzende Planfeststellungsverfahren dazu nicht beschlossen ist, wird erst mal abgewartet", sagte Sven-Marcus Süllow, Sprecher des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg.

Trotz dieser offenen Streitpunkte schreiten die Bauarbeiten derweil für den Zweiten Bauabschnitt der A 26 in Neuland voran. Minute für Minute rollen die Lastwagen über die Straße "An der Chaussee" bei Dammhausen und karren Sand heran für den Vorbelastungsdamm der Autobahn. "Wir tun schon einmal das, was wir machen können", sagte Schütt, Leiterin der Landesstraßenbaubehörde.

A26 – 2. Bauabschnitt von Horneburg bis Buxtehude – Nieders. Landesbehörde für Straßenbau

URL:

http://www.strassenbau.niedersachsen.de/live/live.php?navigation_id=21169&article_id=78697&_psmand=135

2. Bauabschnitt von östlich Horneburg bis östlich Buxtehude 
 
Planung und Bau der Autobahn 26 von Drochtersen bis zur Autobahn 7
  

Für den 9,15 km langen Abschnitt von östlich Horneburg bis östlich Buxtehude erging der Planfeststellungsbeschluss am 30. Januar 2004. Der Beschluss wurde beklagt. Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hat mit Beschluss vom 12. Dezember 2005 die Trassenführung der A 26 von Horneburg bis einschließlich der Estequerung bestätigt. Zur Minimierung des Eingriffes in das Europäische Vogelschutzgebiet V 59 "Moore bei Buxtehude"  war jedoch der Verlauf der A 26 von östlich der Este bis zur Landesgrenze Hamburg (K 40) zu überprüfen.

Die Trasse im Bereich östlich der Este bis zur Landesgrenze wurde daraufhin näher an die Ortslage Rübke gelegt. Dadurch wird die A 26 im Bereich der Anschlussstelle Buxtehude um bis zu 300 m nach Norden verlegt und liegt zum größten Teil außerhalb des Vogelschutzgebietes. Zusätzlich ist am Rand des Schutzgebietes eine Verbindung zwischen der vorhandenen K 40 und der A 26 neu herzustellen.

Zur Umsetzung dieser Planung ist eine Änderung des bisherigen Planfeststellungsbeschlusses erforderlich. Das nötige Planänderungsverfahren wurde am 10. Januar 2008 eingeleitet. Der Erörterungstermin fand am 2. Juli 2008 statt. Im November 2009 erfolgte die Beantragung eines erneuten Planänderungsverfahrens, für dieses Verfahren fand am 23. Juni 2010 der Erörterungstermin in Buxtehude statt.

Im Bereich von Horneburg  bis an die K 26 (Dammhausen) wurden im Sommer 2006 die Arbeiten begonnen. Im Abschnitt von der K 26 bis an die Este heran wird seit Januar 2009 gebaut.
  
  
15.09.2010 
 
Gisela Schütt 
 
Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Geschäftsbereich Stade
Geschäftsbereichsleiterin
Harsefelder Straße 2
21680 Stade

Planung und Bau der Autobahn 26 zwischen Drochtersen und dem Anschluss an die A 7

 

URL:

http://www.strassenbau.niedersachsen.de/live/live.php?navigation_id=21140&article_id=78391&_psmand=135

Planung und Bau der Autobahn 26 zwischen Drochtersen und dem Anschluss an die A 7 

1. Bauabschnitt zwischen Stade und Horneburg am 23. Oktober 2008 für den Verkehr freigegeben 

Die zurzeit bedeutendste Straßenverkehrsverbindung im Unterelberaum zwischen Hamburg und Cuxhaven ist die Bundesstraße 73. Für die Städte Stade und Buxtehude ist sie die wichtigste Verbindungsstraße nach Hamburg und stellt daneben die Verknüpfung mit dem Autobahnnetz im Süden Hamburgs (A 7, A 1 und A 39 [bislang A 250]) her. Durch den Bau der Autobahn 26 soll die B 73, über die der heutige und künftige Verkehr nicht mehr mit der erforderlichen Sicherheit und Wirtschaftlichkeit abgewickelt werden kann, als großräumige und regionale Straßenverbindung ersetzt werden.

Die künftige A 26 von Stade nach Hamburg wird im südwestlich der Elbe gelegenen Wirtschaftsraum mit dem Oberzentrum Hamburg eine wichtige Verkehrsfunktion übernehmen. Die A 26 ist von Drochtersen bis Hamburg (Anschluss an die A 7) in fünf Bauabschnitte aufgeteilt:

1. Bauabschnitt von Stade bis östlich Horneburg (K 36), Länge 11,2 km
2. Bauabschnitt von östlich Horneburg bis östlich Buxtehude (K 40), Länge 9,15 km
3. Bauabschnitt von östlich Buxtehude bis Neu Wulmstorf, Länge 4,1 km
4. Bauabschnitt von Neu Wulmstorf bis zum Anschluss an die A 7, Länge 8,7 km
5. Bauabschnitt von Drochtersen (K 28) bis Stade, Länge 15,6 km

Der 1. Bauabschnitt von Stade bis östlich Horneburg wurde am 23. Oktober 2008 für den Verkehr freigegeben. Im 2. Abschnitt hat der Bau begonnen. Die übrigen Abschnitte befinden sich in der Planung.

Beschreibung der derzeitigen Verkehrsverhältnisse

Die historisch gewachsene Straßenverbindung der B 73 von Hamburg nach Cuxhaven hat ihren Verlauf auf dem Geestrücken, der das Urstromtal der Elbe im Südwesten begrenzt. Sie verbindet die Städte und dörflichen Siedlungen entlang der B 73. Die wichtigsten Orte dieses Abschnittes sind die Städte Buxtehude und Stade, die inzwischen Gewerbe- und Industriestandorte mit bedeutender Wirtschaftskraft sind. Die B 73 muss aufgrund der beschriebenen Entwicklung den Fernverkehr aufnehmen und gleichzeitig in den Ortsdurchfahrten den Binnenverkehr abwickeln und die anliegenden Grundstücke erschließen.

Auf der freien Strecke werden von der Bundesstraße auch die land- und forstwirtschaftlichen Flächen erschlossen, sodass zusätzliche landwirtschaftliche Verkehre die Straße belasten und den Verkehrsfluss behindern. Für die Orte Stade, Horneburg und Buxtehude wurden Ortsumgehungen gebaut, die aber infolge der städtebaulichen Entwicklungen inzwischen wieder in großen Abschnitten innerhalb der Bebauung liegen.

Zwischen Landesgrenze Hamburg und Stade besteht der Querschnitt der B 73 bis auf die Ortsdurchfahrt Neu Wulmstorf aus einer einbahnigen, zweistreifigen Fahrbahn mit einem abgesetzten Radweg an der Nordseite. Die kreuzenden und einmündenden Straßen werden zum größten Teil in plangleichen Knoten mit der B 73 verknüpft. Lediglich in den Ortsdurchfahrten Buxtehude und Stade kreuzen einige Straßen planfrei. Alle wichtigen und hochbelasteten Knoten sind mit Lichtsignalanlagen zur Regelung des Verkehrs ausgestattet. In einigen Ortsdurchfahrten wurden bauliche Maßnahmen zur Geschwindigkeitsdämpfung (Einengungen/ Fahrbahnteiler) ausgeführt.

Annähernd parallel zur B 73 verläuft der Straßenzug der L 125/ L 140 von Dollern über Jork nach Hamburg-Neuenfelde. Eine weitere Straßenverbindung im Zuge der L 140/ K 39 am Elbufer führt von Stade nach Hamburg-Finkenwerder. Diese Ost-West-Verbindungen werden durch eine Reihe von in Nord-Süd-Richtung verlaufende Landes- und Kreisstraßen miteinander und mit der B 73 verbunden.

Die Verkehrsbelastung auf der B 73 setzt sich aus der Spitzenbelastung im Berufsverkehr, aus dem Wirtschaftsverkehr, aus dem landwirtschaftlichen Verkehr und an den Wochenenden bzw. zu bestimmten Jahreszeiten aus dem Erholungsverkehr zusammen. Der Berufsverkehr wird durch den Pendlerverkehr von und nach Hamburg geprägt. Infolge der Entwicklung der Industrie- und Gewerbegebiete in Stade und Buxtehude ist eine weitere Belastung hinzugekommen, die sich insbesondere in den Knoten auswirkt. Durch die wirtschaftliche Verflechtung der Zentren Stade, Buxtehude und Hamburg ist eine zunehmende ganztägige Belastung durch Lkw-Verkehr festzustellen. Gemäß Verkehrsmengenkarten des Landes Niedersachsen von 1975 bis 2005 wurde die B 73 im Jahresmittel wie folgt belastet (Durchschnittlicher täglicher Verkehr [DTV] in Kfz/ 24 h):

1975
1980
1985
1990
1995
2000
2005
Stade
15.786
18.327
18.574
22.018
25.189
24.611
22.100
Horneburg
13.789
13.833
15.146
17.952
17.283
16.084
19.500
Buxtehude
17.554
18.620
21.685
26.067
25.987
24.455
29.000

Auf den so genannten "Nebenstrecken" L 140, L 125 und K 39 ergaben sich die nachstehenden Verkehrsbelastungen (DTV Kfz/ 24 h):

1975
1980
1985
1990
1995
2000
2005
L 140
6.135
6.252
6.176
7.789
9.602
9.386
10.700
L 125
2.809
4.123
5.608
5.651
6.289
6.896
7.100
K 39
1.054
k. A.
6.567
8.044
12.106
9.155
11.100

Vergleicht man die Verkehrsmengenentwicklung im Zeitraum von 1990 bis 2005, so erkennt man, dass die Zahlen für die B 73 in etwa konstant geblieben sind. Die Stagnation bestätigt auch die Grenze der Leistungsfähigkeit des Ausbaustandard RQ 12,5 (= 12,5 Meter Fahrbahnbreite) der B 73, die im Allgemeinen bei rund 20.000 Kfz/ 24 h angenommen wird und dabei allerdings immer abhängig ist von der jeweiligen Situation (Zusammensetzung des Verkehrs etc.). Der nächst höhere Querschnitt RQ 15,5 ist nach RAS-Q 96 bis ca. 23.000 Kfz/ 24 h einsetzbar. Damit überschreitet die derzeitige Belastung der B 73 schon jetzt, also ohne Verkehrszunahmen, die genannten Belastungsgrenzen.

Auf den Nebenstrecken hat die Belastung aber deutlich, zwischenzeitlich sogar bis zu ca. 50 Prozent, zugenommen. Dies weist darauf hin, dass aufgrund des Überschreitens der Auslastung des Querschnittes der B 73 der Verkehr auf das nachgeordnete Netz und die Parallelstrecken ausweicht.

Die hohen Verkehrsbelastungen führen in den Ortsdurchfahrten zu unzumutbaren Beeinträchtigungen der dort ansässigen Bewohner. Die trennende Wirkung der B 73 behindert in erheblichem Maße die Entwicklung und Gestaltung der Orte. Die vom Kraftfahrzeugverkehr ausgehenden Lärm- und Schadstoffemissionen haben inzwischen ein Maß erreicht, dass die Wohnqualität erheblich vermindert. Diese Aussagen gelten, wenn auch nicht in solch starken Ausmaßen, ebenfalls für die L 140 und K 39.

03.11.2010 

Gisela Schütt

Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Geschäftsbereich Stade
Geschäftsbereichsleiterin
Harsefelder Straße 2
21680 Stade

Siegen – Bühltunnel B62n – Presseinformation strassen.nrw vom 29.04.2010

URL:

http://westreporter.eu/uh-news/?p=9742

Neubau der B62 – Hüttentalstraße begonnen
29.04.201014:40
Strassenverkehr
Siegen (straßen.nrw)

Den Startschuss für den Neubau des südlichen Abschnitts der Hüttentalstraße zwischen Siegtalbrücke (A45) und Mudersbacher Kreisel gaben heute (29. 04.) in Niederschelden Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Lutz Lienenkämper, Minister für Bauen und Verkehr, und Winfried Pudenz, Hauptgeschäftsführer des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen.

Die neue 3,145 Kilometer lange Strecke einschließlich des Abzweigs Eiserfeld wird 81 Millionen Euro aus dem Etat des Bundes kosten. Hauptkostenfaktor sind sieben Brücken und ein Tunnel, die im Zuge der Neubaustrecke errichtet werden. Die Bauzeit ist auf fünf Jahre veranschlagt. Nach der Prognose werden im Jahr 2020 täglich 40.000 Fahrzeuge auf der neuen Strecke fahren.

“Mit dem Weiterbau der HTS schaffen wir eine leistungsfähige Verbindung für den überregionalen wie für den innerörtlichen Verkehr”, betonte Verkehrsminister Lienenkämper, “und wir entlasten die Ortsdurchfahrten von Niederschelden und Eiserfeld nachhaltig.”

Für Straßen.NRW, so Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz, sei die neue Strecke auch deshalb eine Besonderheit, weil sie länderübergreifend Nutzen schaffe. “Vor allem für den Verkehr aus dem rheinland-pfälzischen Kreis Altenkirchen gibt es mit der dann kompletten HTS einen optimalen Zubringer zu A4 und A45″, so Pudenz. Straßen.NRW habe mit seinem Schwesterbetrieb, dem Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz, hier sehr gut zusammen gearbeitet.

Die neue Strecke beseitigt auch den Bahnübergang der B62 in Niederschelden und macht damit die Strecke sicherer und staufreier. Der 525 Meter lange Bühltunnel wird teils in offener, teils in geschlossener bzw. in Deckelbauweise erstellt und den neuesten Sicherheitsrichtlinien für Tunnelbauwerke entsprechen.

Zum Ausgleich für den Eingriff in die Natur werden auf über 12 Hektar Renaturierungsmaßnahmen in Angriff genommen. So wird zum Beispiel im Bereich des Abzweiges Eiserfeld ein Naherholungs-gebiet mit einem Feuchtbiotop angelegt und in Niederschelden der bisher verrohrte Felsenbach geöffnet.